Gesamtprojekt

Die Neue Mitte. Für ein lebendiges Geretsried.

Das Geretsrieder Zentrum – die sogenannte T-Zone – umfasst den Bereich vom Rathaus über den Karl-Lederer-Platz bis hin zur Egerlandstraße. Hier soll gewohnt, gekauft, gearbeitet – gelebt werden, und das auch in Zukunft. Funktionale und architektonische Erneuerung und Weiterentwicklung sind dafür unverzichtbar. Das Geretsried von Morgen funktioniert nicht ohne Eingriffe in das Geretsried von Heute.

Die Ziele: neue Lebens- und Aufenthaltsqualität, Raum für Begegnung auf einer spannenden Kulturmeile, angenehme Parkmöglichkeiten – und das alles im Ortskern. All das hat den Geretsrieder Stadtrat im Jahr 2015 zur Neuaufstellung des Bebauungsplans Nr. 115 veranlasst. Dieser weist ein Kerngebiet im Zentrum aus – Handel, Dienstleistung und Wohnen stehen im Fokus. Großflächiger Einzelhandel lockt wiederum zusätzliche Kunden, Shops, Boutiquen, Gastronomiebetriebe und kleinere Ladeneinheiten. Die Neue Mitte wird lebendig. Eine neue Identität für Geretsried.

Die Neue Mitte. Wohnen mittendrin.

Eine Nachverdichtung des Wohnraums erweitert das Wohnangebot. Zusätzliche Bewohner beleben das Zentrum. Eine neue Architektur wertet es auf und gibt ihm ein zeitgemäßes Gesicht.

Die Neue Mitte. Setzt sich fort.

Die Neue Mitte – Zukunft mit Geschichte: Neubauten wie das BGZ und KLP9 sowie die Neugestaltung des Karl-Lederer-Platzes vor einigen Jahren waren wichtige Impulse, die Neue Mitte setzt sie konsequent fort.

Die Neue Mitte. Mit vereinten Kräften.

Stadt und Inverstoren arbeiten gemeinsam – die Neue Mitte, ein Miteinander mit den richtigen Partnern zur richtigen Zeit. Durch private und lokale Investoren werden zwei zusammenhängende Quartiere am Anfang und Ende der Neuen Mitte angesiedelt. Kompetente Stadtplaner und ein renommierter Gestaltungsbereit stehen dem Gesamtprojekt mit Rat und Tat zur Seite.

Der Stadtplaner: Klaus Kehrbaum.

Klaus Kehrbaum zählt zu den renommiertesten Architekten und Stadtplanern im süddeutschen Raum – mit Projekten im In- und Ausland. Sein Name steht für nachhaltige Stadtentwicklung mit innovativen Konzepten. Kehrbaum Architekten AG zeichnet eine enge Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern aus – immer unter Berücksichtigung der vielen komplexen Forderungen an Städtebau, Funktion und Qualität.

Der Gestaltungsbeirat:
Alexander Wetzig & Prof. Dr. Winfried Nerdinger.

Die Gestaltung des öffentlichen Raumes ist einer der zentralen Punkte bei der Entwicklung einer Stadt. Wohnen, arbeiten, einkaufen – kurzum leben – und das alles an Orten, die zum Verweilen einladen und gleichzeitig das Antlitz einer richtigen Stadt haben. Im Geretsrieder Fall heißt das: weg von der Gartenstadt der 1950er Jahre, hin zu einer modernen Stadt, die allen Bedürfnissen und Anforderungen der heutigen Zeit gerecht wird. Um diesen Weg in die Zukunft professionell und zielgerichtet zu beschreiten, hat die Stadt Geretsried im Jahr 2015 einen Gestaltungsbeirat einberufen. Für dieses Expertengremium konnten zwei angesehene Fachmänner auf diesem Gebiet gewonnen werden – eine außerordentliche Ehre für eine Stadt dieser Größe. Prof. Dr. Winfried Nerdinger ist ein bedeutender Architekturhistoriker, der es wie kein zweiter versteht, Historisches und Gegenwärtiges bei der Entwicklung einer Stadt zu vereinen, Alexander Wetzig hat sich als Baubürgermeister der Stadt Ulm einen Namen gemacht.

Funktion.

Ziel des Gestaltungsbeirates ist die Begleitung stadtbildprägender Vorhaben – um mittels ihrer Expertise gemeinsam mit den Bauherren und Planern optimale Lösungen zu erarbeiten.

Aufgaben.

Der Beirat hat die Aufgabe, geplante Bauvorhaben hinsichtlich städtebaulicher, architektonischer und gestalterischer Qualität zu bewerten und gegenüber dem Stadtrat Empfehlungen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge zu formulieren.